Meppen. Der städtische Winterdienst in Meppen kann ab Mittwoch, 28. Januar 2026, nur noch eingeschränkt durchgeführt werden. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Ursache ist ein akuter Lieferengpass bei Streusalz, der aktuell bundesweit zahlreiche Kommunen betrifft.

Hoher Verbrauch und knappe Lieferkapazitäten

Nach Angaben der Stadt Meppen ist die Verknappung auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzuführen. Die anhaltend winterliche Witterung der vergangenen Wochen hat zu einem außergewöhnlich hohen Verbrauch von Streusalz geführt. Gleichzeitig sorgen begrenzte Lieferkapazitäten für erhebliche logistische Engpässe.

Wann sich die Situation wieder entspannt, ist derzeit noch nicht absehbar. Die vorhandenen Salzreserven müssen daher gezielt eingesetzt werden.

Priorisierung im Winterdienst

Aufgrund des Mangels kann der Winterdienst nicht mehr in vollem Umfang erfolgen. Die Stadt konzentriert sich vorerst auf besonders wichtige Bereiche wie Hauptverkehrsstraßen, Steigungen und gefährliche Verkehrspunkte. Nebenstraßen und Gehwege können dagegen nicht überall wie gewohnt gestreut werden.

Stadt appelliert an Verkehrsteilnehmer

Die Stadt Meppen ruft alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht auf. Durch eingeschränkte Streumaßnahmen besteht weiterhin erhöhte Rutschgefahr auf Straßen und Gehwegen.

Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger werden gebeten, ihre Fahrweise und ihr Verhalten den winterlichen Witterungsverhältnissen anzupassen. Besonders in den Morgen- und Abendstunden ist mit glatten Straßen zu rechnen.

Einschränkungen gelten bis auf Weiteres

Die Einschränkungen beim Winterdienst gelten bis auf Weiteres. Die Stadtverwaltung beobachtet die Lage kontinuierlich und steht im Austausch mit den Lieferanten. Sobald sich die Versorgungslage verbessert, soll der Winterdienst wieder ausgeweitet werden.